Dreifach hält besser

14. November 2022

Eigentumswohnungen stehen mitunter im Ruf, die passende Wahl für vorwiegend ältere Menschen zu sein, die es ‚geschafft‘ haben und die sie entweder als Geldanlage oder als komfortablen Altersitz nutzen. Das junge Lehrerehepaar Grit und Thomas Viehweg beweist: Es geht auch anders. Gerade Eigentumswohnungen können für junge Familien eine sehr gute Wahl mit idealen Perspektiven sein.

Familie Viehweg

Die Sonne scheint, Vögel zwitschern, der Fluss rauscht. Flankiert von einem Baumspalier, dessen Blätterdach Schatten spendet, ist er Quell einer beruhigend kühlen Atmosphäre. Der einjährige Matti krabbelt über grünen Rasen, während seine Eltern, das Lehrerehepaar Grit und Thomas Viehweg, auf einer Terrasse vor ihrem Wohnzimmerfenster entspannt den Nachmittag bei einer Tasse Kaffee genießen. Eine fast paradiesisch anmutende Szene, wie sie hundertfach im ländlichen Raum, abseits quirliger Metropolen oder in den Speckgürteln urbaner Zentren zu erwarten wäre.
Aber wir sind mitten in der Stadt, in Quedlinburg auf dem Gelände einer alten Anilinfarben-Fabrik, in unmittelbarer Zentrumsnähe. „Hier, in ‚Brauns Quartier‘ haben wir gefunden, was wir über Jahre suchten: Einen ruhigen, beschaulichen Ort, mitten in einer lebendigen Stadt, die alles Lebensnotwendige und Lebenswerte über kurze, meist fußläufige Wege bietet“ erzählt Grit Viehweg, während sie den kleinen Matti nicht aus den Augen lässt.
Die junge Frau verbrachte Kindheit und Jugend in Halberstadt und erfreute sich frühzeitig an den Vorzügen des Nordharzvorlandes. Während ihres Pädagogikstudiums lernt sie Thomas kennen, beide absolvieren ihre Referendariate an Halberstädter Gymnasien. Während Thomas heute als Oberstufenkoordinator am Gymnasium Stadtfeld in Wernigerode tätig ist, blieb Grit am Martineum Halberstadt und ist zudem in Sachsen-Anhalt als Fachseminarleiterinan der Ausbildung von Chemielehrkräften beteiligt. „Von Anfang an wollten wir eine Trennung zwischen Berufs- und Wohnort. Als Lehrkraft ist man mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern im Kontakt, man steht praktisch permanent in der Öffentlichkeit. Da wollten wir schon etwas Distanz.“ verdeutlicht Thomas Viehweg die Wohnortwahl. Bereits hier deutet sich an, dass Grit und Thomas in ihrem Lebenslauf schon mal abseits ausgetretener Pfade unterwegs sind. Privatsphäre vor Zeiteffizienz. Zudem führt der Job der Fachseminarleiterin oft durch das ganze Bundesland, da spielt der Wohnort keine entscheidende Rolle.
Beide entscheiden sich rasch für Quedlinburg. „Beste Verkehrsanbindung, eine lebendige Stadt, ein attraktives Umfeld – alles war perfekt“ erinnern sich die Mittdreißiger. Am Carl-Ritter-Platz nistet sich das Ehepaar in einem hübschen Mietshaus ein und genießt die Vorzüge der Welterbestadt. Als 2015 Sohn Piet die kleine Familie erweitert, wird es etwas enger und 2017, mit der Geburt des zweiten Kindes Lio, wird das Mietshaus endgültig zu klein. „Erste Reflexe waren natürlich der Bau oder Kauf eines Hauses. Wir begutachteten jede Menge Objekte und fassten auch einen Grundstückserwerb am Galgenberg ins Auge.“ Aber nie passte alles zusammen. Das Objekt sollte unbedingt zentrumsnah und rasch verfügbar sein. Freilich denkt man bei Quedlinburg auch sofort an Fachwerk, aber aufwändige Sanierungen oder Umbauten kamen für das beruflich und familiär stark beanspruchte Paar nicht in Frage. „Irgendwann erweiterten wir unseren Suchfilter um den Begriff ‚Eigentumswohnung‘ und wurden über einen Pressebericht auf das Projekt Brauns Quartier aufmerksam“ berichtet das Paar.
Einem ersten Kontakt mit Cathérine Wegener vom Maklerbüro ‚fachwerk‘ folgte 2017 ein Vororttermin, der die beiden noch nicht völlig überzeugte. „Die Abrissarbeiten waren unvollendet und auf der nackten, öden Baustelle sah man nur zwei kahle Betonfundamente des ersten Bauabschnittes (Haus 4 und 6)“ erinnert sich Thomas Viehweg und fährt lebhaft fort: „Da brauchte es eine Menge Fantasie, die eigene Wohnung in dieser Baustelle zu verorten. Zudem war beim damaligen Planungsstand eine Einflussnahme auf Wohnungsgrößen und Zuschnitte der beiden Häuser nicht mehr möglich.“
Da das Projekt für Quedlinburg absolut neuartig war, stellten sich auch Zweifel über die Akzeptanz bei den Quedlinburgern ein, so dass sich das Lehrerehepaar gedanklich von ‚Brauns Quartier‘ entfernte. Dann kam der Zufall zu Hilfe und es ging plötzlich sehr schnell. Anfang 2019 traf Thomas am Carl-Ritter-Platz den Bauherrn von ‚Brauns Quartier‘, Carl Wolfgang Finck, und erfährt von immensen (Bau-)Fortschritten des Projektes. Haus 8, direkt an der Bode gelegen, sei gerade in der Planung, Einflussnahme noch gut möglich … Wenige Stunden später sitzen Grit und Thomas zusammen und diskutieren Erwerb, Größe und Zuschnitt einer Eigentumswohnung – dabei stets im E-Mail-Kontakt mit der für das Objekt verantwortlichen Architektin.
Erdgeschoss sollte es sein, das war – wegen der direkten terrassenartigen Anbindung an Grün- und Außenflächen – sofort klar. Die ursprünglich geplanten 3 Wohneinheiten im Erdgeschoss sind aber viel zu klein. Dann eben zwei Wohnungen zu einer zusammengefasst – doppelt hält besser. Aber ob das wirklich reicht? Die Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen – also erwirbt Familie Viehweg schließlich das gesamte Erdgeschoss – dreifach hält noch besser. Ein klassischer Wohn-Koch-Bereich, ergänzt durch drei Kinderzimmer, Arbeitsräume, Bäder, Schlaf- und Ankleidezimmer. „Einzige Begrenzung waren die tragenden Wände. Raumgrößen, -zuschnitte und die Ausstattung lagen weitestgehend in unserer Hand“ freut sich die Dreifachmutter. Dabei ist die Wohnung weitsichtig konzipiert. Wenn in ferner Zukunft die Kinder aus dem Haus sind, dann reicht eine eingezogene Wand und aus einer Wohnung werden wieder zwei autarke, getrennt nutzbare Wohneinheiten. „Mit dieser Eigentumswohnung haben wir unsere Zukunft fest mit Quedlinburg und ‚Brauns Quartier‘ verknüpft. Aber wer weiß schon heute, was das Morgen bringt? Wenn es uns im Alter in die Ferne zieht, dann sind zwei Eigentumswohnungen rasch vermietet und eine solide finanzielle Basis.“
Aber das ist Zukunftsmusik. Die mittlerweile fünfköpfige Familie fühlt sich in ihrer Eigentumswohnung an der Bode pudelwohl, ist zudem ehrenamtlich in Schule, Kindergarten und Vereinen engagiert. Das Zusammenleben in ‚Brauns Quartier‘ funktioniert prima, denn Kinder werden hier als Bereicherung empfunden. Da passt es gut, dass Matti, der dritte Sprössling der Viehwegs, munter die Wiese zwischen Bode und Wohnzimmer erkundet.
Auch hier gilt offensichtlich: dreifach hält besser.

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